90% Förderung „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ – Sonderprogramm 2020

Die Corona-Pandemie hat für viele Einzelhändlerinnen und Einzelhändler in Nordrhein-Westfalen nach wie vor wirtschaftliche Folgen. Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen ohne Präsenz im Internet ist diese Situation herausfordernd.
Digitale Prozesse und ein modernes Auftreten im Web können dabei helfen, die Krise zu überwinden: Konsumenten haben sich zunehmend an Onlineshopping gewöhnt und werden diese auch in Zukunft verstärkt nutzen.

Mit dem Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“  will die NRW Landesregierung Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung begleiten.

Die Förderung richtet sich an den stationären Einzelhandel.
Einzelhändler die nicht mehr als 49 Beschäftigte haben und auf einen Umsatz von maximal 10 Millionen Euro kommen, werden gefördert.

Kleinunternehmen, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen, sollen gefördert werden. Das Projekt muss zudem unmittelbar der Überwindung der Folgen der Corona-Krise dienen. Projektideen können ab sofort bis zum 30. August 2020 beim Projektträger Jülich eingereicht werden.

 

Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 12.000 Euro bei einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent. Und das sogar vorschüssig!

Projektideen können bis zum 30. August 2020 beim Projektträger Jülich eingereicht werden.

Fototrifftdesign ist Ihnen nicht nur behilflich bei der Umsetzung dieser Projekte, wir unterstützen Sie auch bei der Bewerbung beim Projektträger.

Informationsflyer des Wirtschaftsministeriums

Beschleunigen Sie JETZT Ihre digitale Transformation

Online gewinnt, offline verliert – dieses Bild hat sich in den vergangenen Jahren, aber vor allem in dieser Krise, fest in die Köpfe des traditionellen Einzelhandels gebrannt.

Und die Zahlen sprechen für sich: Demnach werden nach aktuellen Schätzungen die Online-Umsätze um bis zu 20% wachsen und die stationären Umsätze um mehrere Prozent zurückgehen.

Ein Grund mehr für den Einzelhandel, sich ernsthaft Gedanken darüberzumachen, auf welche Weise sie ein Stück mehr des Online-Kuchens ergattern könnten. Es ist bei weitem nicht zu spät den Kampf gegen die „amazonisierte“ zu beginnen, vorausgesetzt, ungenutzte Potenziale werden erkannt.

Zum einen agieren Konsumenten immer stärker online. Sie informieren sich über ihr Smartphone, shoppen im Internet und erledigen und organisieren möglichst viel über das Internet – zu jeder Tageszeit und ortsunabhängig. Auf diesen Trend müssen auch kleine Einzelhändler immer stärker reagieren. Sie werden lernen müssen, dass die Digitalisierung zu einem bedeutenden Instrument wird, um sich vom Wettbewerb abzusetzen.

Hinzu kommt eine weitere Entwicklung, durch welche die Digitalisierung auch bei kleinen Dienstleistern zunehmend an Bedeutung gewinnen wird. Um es salopp zu formulieren: Die Kleinen lernen von den Großen. Natürlich muss sich eine kleine Kunstschmiede nicht mit allen neuen Trends beschäftigen. Dennoch wird sich die Erkenntnis, dass die Digitalisierung mit großen Chancen verbunden ist, auch hier immer stärker verbreiten. So wie das Internet als Verkaufskanal zunächst bei großen Unternehmen eingesetzt wurde, wird es sich auch bei anderen digitalen Prozessen zeigen. Die Digitalisierung mit all ihren Begleiterscheinungen wandert gewissermaßen zu den „Kleinen“.

Diesen Trend mitzunehmen ist mit der Förderung so einfach wie noch nie, für nur 10% der Kosten kann man die Transformation umsetzen.

Seien auch Sie ein Teil der Zukunft!

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